Hausarbeit im Hauptseminar Diesseits-Jenseits-Kodierung in der Literatur

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  2. Das Genre: Cyberpunk
  3. Der Autor - Jeff Noon
  4.1. Inhalt
  4.2. Erzählform, Struktur und Sprache
  4.3. Einordnung ins Genre
  5.1. „Wirkliche Welt“
  5.2. Vurt als virtuelle Realität
  5.3. Mythos
  5.4. Logos
  5.6. Raum
  5.5. Zeit
  6.1. Mensch/Maschine
  6.2 „Reine“/ „Hybriden“
  6.3. Körperlichkeit/Entkörperlichung
  7.1 Realität
  7.2 Identität
  8. Fazit: Vurt als erstrebenswertes Jenseits?
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3. Der Autor - Jeff Noon

Jeff Noon wird 1957 in Droylsden, einer kleinen Stadt in der Nähe von Manchester, geboren. In den achtziger Jahren studiert er an der Universität Manchester Drama und Malerei. Anschließend schreibt er zunächst Theaterstücke, arbeitet in einem Buchladen und tritt als Performer sowohl in Punk-Bands wie auch in einer One-Man-Show auf, bevor er 1993 mit Vurt seinen ersten Roman veröffentlicht. Für sein Debüt gewinnt er den Arthur C. Clark Adward, eine der bedeutendsten Auszeichnungen für Fantasy/Science-Fiction-Literatur.
Zusammen mit .Noons späteren Werken Pollen (1995) und Nymphomation (1997) stellt Vurt eine Trilogie über das Manchester der Zukunft und die virtuellen Welten des Vurt dar. Zu diesen Themen kehrt Noon auch in einigen seiner Kurzgeschichten in der Anthologie Pixel Juice (1998) und in dem Roman Automated Alice (1996), einem Triquel zu Lewis Carrolls Alice-Büchern, zurück.
Als Vorbild nennt Noon, neben Carroll, unter anderem den argentinischen Autor Jorge Luis Borges. Genauso großen Einfluss wie andere Autoren übt auf seine Werke aber auch die Musik aus. Vurt zeigt sich noch von Punk und Grunge beeinflusst, in späteren Romanen, wie vor allem in Needle in the Groove (2000), zeigt sich die Wirkung von Elektro-Musik, besonders von Dub-Reaggea.
Von diesen Musikrichtungen übernimmt Noon die Technik des Remixes für seine Literatur, er benutzt sie für seine Experimente mit der Art und Weise des Geschichtenerzählens wie auch mit der englischen Sprache: In Cobralingus (2001) vermischt er so mit Hilfe „imaginärer Technologien“ Versatzstücke eigener und fremder Texte, so dass am Ende ein neuer, eigenständiger Text entsteht.
Gemeinsam mit dem Autor Stephen Beard nutzt er auch das Internet als Medium für sprachliche und stilistische Experimente: Auf www.mappalujo.com entwickeln beide eine Geschichte in 25 Kapiteln, wobei jedes Kapitel einer anderen Persönlichkeit der Populär-Kultur gewidmet und mit deren Lebensgeschichte verlinkt ist.



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